Frau...äh...Mutti hat's erfunden, bei Frau Antonmann habe ich es entdeckt: Das „Bild-vom-Glück-Stöckchen“. Weil ich es so schön finde und Bilder sowieso eine ganz wichtige Rolle in meinem Leben spielen (sichtbare und unsichtbare), will ich das Stöckchen aufheben.
Mein Bild vom Glück ist etwa sieben Jahre alt. Ich hatte gerade eine schwierige aber heilsame Trennung hinter mir und war dabei mich neu zu verlieben. Ich bin mit meinem treuesten Begleiter – Schnuffi – gerade in ein kleines Häuschen gezogen und habe mein neues Singleleben fern ab aller Verpflichtungen in vollen Zügen genossen. Das hat mir damals nicht nur Freunde gebracht, aber ich habe gelernt, die Welt mit anderen Augen zu sehen und mich von alten Mustern zu verabschieden. Es gibt nicht viele Bilder von mir, weil ich mich erstens nicht für besonders fotogen halte hüstel und zweitens habe meistens ich die Kamera in der Hand. Das Bild hat damals ein guter Freund von mir gemacht. Es war sozusagen der Anfang einer sehr glücklichen Zeit in meinem Leben und als ich das Stöckchen gefunden habe, musste ich sofort an dieses Bild denken. Ich musste erst mal danach suchen, denn es ist noch zu Zeiten analoger Fotografie entstanden.

Das zweite Foto, das ebenfalls einen Moment von Glück einfängt, ist ein Bild von einer meiner besten Freundinnen und mir. Es ist eine Weile vor dem obigen entstanden und wurde in einer Zeit aufgenommen, die ich eigentlich durch und durch unglücklich in Erinnerung habe. Es war zu Weihnachten und ich war so froh, dass sie da war. Ich erinnere mich an ausgedehnte Spaziergänge, viele Tränen und viele Freundinnengespräche. Nicht zuletzt haben mich eben diese auf's richtige Gleis geschickt.
Obwohl wir uns leider nicht oft sehen und hören, hat sie aber einen ganz festen Platz in meinem Herzen, sie ist wohl meine Seelenverwandte und da spielt Entfernung keine große Rolle. Luv ya, V!

Haben auch Sie ein Bild vom Glück? Bitte bedienen Sie sich!